Natürlicher Dünger selbst gemacht – Ihr umfassender Leitfaden

Letztes Update: 19.04.24

 

Wenn Sie Phosphordünger, Tomatendünger oder eine andere Art wie Eisendünger selbst herstellen möchten, ist dies nicht so kompliziert, wie Sie vielleicht meinen. Wenn organischer Dünger selbst hergestellt wird, können Sie nicht nur die Qualität und Zusammensetzung des Düngers kontrollieren, sondern auch Küchen- und Gartenabfälle sinnvoll wiederverwenden. In diesem Guide entdecken wir die Vielfalt an natürlichen Düngern, die jeder von uns mit einfachen Mitteln zu Hause herstellen kann: von Kompost über Holzasche und Kaffeesatz bis hin zu spezialisierten Düngern wie Tomaten- oder Blumendünger. Begleiten Sie uns auf dieser grünen Reise, um Ihren Garten in eine blühende Oase zu verwandeln.

 

Warum Bio-Dünger selber machen?

Die Entscheidung, eigenen Dünger herzustellen, ist nicht nur eine ökonomische, sondern vor allem eine ökologische. Industriell hergestellte Dünger können schädliche Chemikalien enthalten, die sowohl der Umwelt als auch der menschlichen Gesundheit schaden können. Wenn Sie organischen Dünger selber machen, schützen Sie Ihren Garten und gleichzeitig auch das lokale Ökosystem. Folgende Gründe sprechen ganz klar dafür, dass natürlicher Dünger als bester Dünger in Ihrem Garten zum Einsatz kommen sollte:

  1. Nachhaltigkeit: Die Verwendung von Küchen- und Gartenabfällen zur Herstellung von Dünger reduziert die Menge an organischem Abfall, der auf Deponien landet, und trägt somit zur Reduzierung von Methanemissionen bei, einem potenten Treibhausgas.
  2. Kosteneffizienz: Selbstgemachter Dünger ist eine kostengünstige Alternative zu kommerziellen Produkten. Viele der Materialien, die für die Herstellung benötigt werden, finden sich bereits in Ihrem Haushalt.
  3. Pflanzengesundheit: Natürlicher Dünger versorgt die Pflanzen nicht nur mit essenziellen Nährstoffen, sondern fördert auch die Bodengesundheit und -struktur sowie das Wachstum nützlicher Mikroorganismen. Dies führt zu widerstandsfähigeren Pflanzen und einer reichhaltigeren Ernte.
  4. Maßgeschneidert düngen: Durch die Herstellung Ihres eigenen Düngers können Sie die Zusammensetzung an die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen anpassen und ganz einfach Tomatendünger selbst herstellen, einen stickstoffarmen Dünger zusammenstellen und mehr. Egal, ob Sie Stickstoff für üppiges Blattwachstum, Phosphor für starke Wurzeln oder Kalium für gesunde Blüten und Früchte benötigen – wenn Sie Pflanzendünger selber machen, geben Sie Ihren Pflanzen genau das, was sie brauchen.

 

Grundlagen der Düngerherstellung

Die Herstellung eigener Düngemittel ist eine Kunst und Wissenschaft, die ein grundlegendes Verständnis über die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen und die verschiedenen Nährstoffe erfordert, die diese Bedürfnisse erfüllen. Jede Pflanze hat spezifische Anforderungen an ihre Umgebung und Nährstoffzufuhr, die für optimales Wachstum, eine volle Blüte und/oder die Fruchtbildung erfüllt sein müssen. Im Folgenden werden wir die grundlegenden Schritte und Überlegungen erläutern, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie Phosphor-Dünger oder andere Dünger selbst herstellen.

 

Nährstoffbedarf verstehen

Pflanzen benötigen eine Vielzahl von Makro- und Mikronährstoffen, die in verschiedenen Phasen ihres Wachstumszyklus in unterschiedlichen Mengen benötigt werden. Die drei Hauptnährstoffe, die jeder Dünger liefern sollte, sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), oft als N-P-K-Verhältnis auf Düngemitteln angegeben. Stickstoff fördert das Blattwachstum, Phosphor ist wichtig für die Entwicklung von Wurzeln, Blüten und Früchten, und Kalium stärkt die allgemeine Gesundheit der Pflanze.

 

Materialien sammeln

Für die Herstellung von DIY-Dünger können Sie eine Vielzahl von organischen Materialien verwenden, die reich an den benötigten Nährstoffen sind. Küchenabfälle wie Kaffeesatz und Eierschalen, Gartenabfälle wie Grünschnitt und Laub, sowie tierische Nebenprodukte wie Mist sind hervorragende Ausgangsstoffe. Die Auswahl der Materialien hängt von den spezifischen Nährstoffanforderungen Ihrer Pflanzen und der Verfügbarkeit der Materialien ab.

 

Kompostierung

Kompostierung ist eine der einfachsten und effektivsten Methoden zur Herstellung von natürlichem Dünger. Durch den Kompostierungsprozess werden organische Abfälle in einen nährstoffreichen Humus umgewandelt, der den Boden verbessert und den Pflanzen essentielle Nährstoffe liefert. Ein gut gepflegter Komposthaufen sollte eine ausgewogene Mischung aus “grünen” (stickstoffreichen) und “braunen” (kohlenstoffreichen) Materialien enthalten und regelmäßig gewendet werden, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten.

 

Spezialdünger herstellen

Neben allgemeinem Kompost können Sie auch spezielle Dünger herstellen, die auf die besonderen Bedürfnisse bestimmter Pflanzenarten zugeschnitten sind. Brennnesseljauche als Bio-Dünger ist beispielsweise reich an Stickstoff und ideal für Blattgemüse, während Kaffeesatz, der leicht sauer ist, hervorragend für säureliebende Pflanzen wie Rhododendren und Blaubeeren geeignet ist.

 

Sicherheit und Lagerung

Bei der Herstellung von Dünger ist es wichtig, auf Sicherheit zu achten, insbesondere wenn Sie tierische Produkte wie Mist verwenden, da diese Krankheitserreger enthalten können. Stellen Sie sicher, dass alle tierischen Nebenprodukte vollständig kompostiert sind, bevor Sie sie im Garten verwenden. DIY-Dünger sollte trocken und in geschlossenen Behältern gelagert werden, um Schädlinge fernzuhalten und die Nährstoffe zu bewahren.

 

Anleitungen zur Düngerherstellung

Nachdem wir die Grundlagen der Düngerherstellung erörtert haben, gehen wir nun über zu konkreten Anleitungen, wie Sie verschiedene Arten von natürlichem Dünger selbst herstellen können. Diese Methoden sind einfach, kostengünstig und nutzen Materialien, die Sie wahrscheinlich bereits zu Hause haben.

 

Kompost: Das Gold des Gärtners

Kompost

Kompost ist einer der vielseitigsten und nährstoffreichsten natürlichen Dünger, die Sie selbst herstellen können. Er entsteht durch die Zersetzung organischer Abfälle und liefert eine reiche Quelle an Nährstoffen für Ihre Pflanzen.

  1. Komposthaufen anlegen: Wählen Sie einen schattigen Platz in Ihrem Garten. Beginnen Sie mit einer Schicht groben Materials wie Zweigen, um die Drainage und Belüftung zu fördern.
  2. Schichten aufbauen: Wechseln Sie zwischen “grünen” (stickstoffreichen) Materialien wie Gemüseabfällen, Kaffeesatz und “braunen” (kohlenstoffreichen) Materialien wie Laub, Stroh und zerkleinertem Papier.
  3. Feucht halten: Der Komposthaufen sollte feucht, aber nicht nass sein. Regelmäßiges Gießen und Umschichten fördert die Zersetzung.
  4. Reifen lassen: Ein gut gepflegter Komposthaufen braucht etwa 3-6 Monate, um in nährstoffreichen Humus umgewandelt zu werden.

 

Brennnesseljauche: Flüssigdünger für kräftiges Wachstum

Brennnesseljauche

Brennnessel ist ideal, wenn Sie Flüssigdünger selber machen möchten. Die Jauche ist reich an Stickstoff und Eisen und eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger, insbesondere für blühende und blattreiche Pflanzen.

  1. Brennnesseln sammeln: Füllen Sie einen Eimer zu zwei Dritteln mit frischen Brennnesselblättern (ohne Wurzeln).
  2. Wasser hinzufügen: Übergießen Sie die Brennnesseln mit Wasser und bedecken Sie den Eimer mit einem Deckel oder Tuch, um Insekten fernzuhalten.
  3. Gären lassen: Lassen Sie die Mischung 2-3 Wochen gären. Rühren Sie sie alle paar Tage um. Die Jauche ist fertig, wenn sie nicht mehr schäumt und dunkel geworden ist.
  4. Verdünnen: Verdünnen Sie die Jauche im Verhältnis 1:10 mit Wasser, bevor Sie sie als Flüssigdünger verwenden.

 

Eierschalen: Kalziumreicher Dünger für gesunde Pflanzen

Eierschale als Dünger

Eierschalen sind eine hervorragende Kalziumquelle und können helfen, Bodensäuren zu neutralisieren und die Bodenstruktur zu verbessern. Sie können ganz leicht diese Art von Calciumdünger selber machen:

  1. Eierschalen sammeln und reinigen: Spülen Sie die Schalen aus und lassen Sie sie trocknen.
  2. Zermahlen: Zermahlen Sie die getrockneten Schalen in einem Mixer oder Mörser zu einem feinen Pulver.
  3. Anwenden: Streuen Sie das Eierschalenpulver direkt auf den Boden rund um Ihre Pflanzen oder mischen Sie es in Ihren Kompost ein.

 

Kaffeesatz: Stickstoffbooster für den Boden

Kaffeesatz als Dünger

Wenn Sie Stickstoffdünger selber machen möchten, ist Kaffeesatz ideal, denn er ist reich an Stickstoff, einem essenziellen Nährstoff für das Pflanzenwachstum. Er kann auch helfen, Schädlinge abzuwehren und die Bodenstruktur zu verbessern.

  1. Kaffeesatz sammeln: Bewahren Sie den gebrauchten Kaffeesatz aus Ihrem Kaffeebereiter auf und lassen Sie ihn trocknen.
  2. Direkt anwenden oder kompostieren: Streuen Sie den trockenen Kaffeesatz direkt in den Boden rund um Ihre Pflanzen oder fügen Sie ihn Ihrem Komposthaufen hinzu.

 

Holzasche: Kaliumquelle für fruchtbare Böden

Asche aus dem Kamin als Dünger

Mit Holzasche können Sie ganz einfach Kaliumdünger selber machen, denn Holzasche enthält viel Kalium und andere Mineralien, die das Wurzelwachstum und die Fruchtqualität fördern können.

  1. Asche sammeln: Sammeln Sie Asche von unbehandeltem Holz aus Ihrem Kamin oder Feuerstelle.
  2. Vorsichtig anwenden: Streuen Sie die Asche sparsam direkt auf den Boden. Eine zu hohe Konzentration kann den pH-Wert des Bodens erhöhen und schädlich für einige Pflanzen sein.

 

Zwiebel- und Bananenschalen: Mikronährstoffe für den Boden

Bananenschale-Dünger

Zwiebel- und Bananenschalen sind reich an Mikronährstoffen, die das Pflanzenwachstum unterstützen können. Bananenschalen enthalten insbesondere viel Kalium, während Zwiebelschalen wertvolle Spurenelemente liefern.

  1. Schalen sammeln und trocknen: Sammeln Sie Zwiebel- und Bananenschalen und lassen Sie sie trocknen, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  2. Klein schneiden oder zermahlen: Zerkleinern Sie die getrockneten Schalen in kleine Stücke oder mahlen Sie sie zu einem feinen Pulver.
  3. Direkte Anwendung oder Kompostierung: Mischen Sie die zerkleinerten Schalen direkt in die Erde rund um Ihre Pflanzen oder fügen Sie sie Ihrem Komposthaufen hinzu, um die Nährstoffvielfalt zu erhöhen.

 

Tee und abgestandenes Wasser: Sanfte Nährstoffzufuhr und Feuchtigkeitsregulierung

Tee und Wasser als Flüssigdünger

Abgestandener Tee, Teebeutel und abgestandenes Wasser (z.B. von gekochten Eiern oder Gemüse) können wertvolle Nährstoffe enthalten und sind hervorragend dazu geeignet, um Biodünger selbst zu machen.

  1. Teebeutel sammeln: Bewahren Sie gebrauchte Teebeutel auf und öffnen Sie diese, um den feuchten Teeblättern zu entnehmen.
  2. Abgestandenes Wasser nutzen: Verwenden Sie abgekühltes, abgestandenes Wasser aus dem Kochen von Eiern, Gemüse oder Pasta als Gießwasser, da es wertvolle Nährstoffe enthalten kann.
  3. Anwendung: Streuen Sie die feuchten Teeblätter direkt in den Boden oder verwenden Sie das abgestandene Wasser zum Gießen der Pflanzen. Beide Methoden liefern eine milde Nährstoffzufuhr und helfen, den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens zu regulieren.

 

Düngerherstellung in der Videoanleitung

 

 

 

Praxisbeispiele: spezielle Dünger aus Hausmittel selber machen

Neben den allgemeinen Methoden zur Düngerherstellung gibt es spezielle Rezepte, die auf die gezielten Nährstoffbedürfnisse bestimmter Pflanzen oder spezifischer Mängel abgestimmt sind. Hier finden Sie Anleitungen zur Herstellung von Tomatendünger, erfahren, wie Sie Eisendünger selbst herstellen, Phosphor-, Kalium-, Magnesium- und Calciumdünger erstellen oder wie Sie einen speziellen Rasendünger selber machen können.

 

Tomatendünger selbst herstellen

Tomaten haben spezifische Nährstoffbedürfnisse, die für ein gesundes Wachstum und eine reiche Ernte erfüllt werden müssen. Ein selbstgemachter Tomatendünger kann gezielt Stickstoff, Phosphor und Kalium bereitstellen.

  1. Eierschalen und Kaffeesatz sammeln: Diese sind reich an Calcium und Stickstoff, wichtige Nährstoffe für Tomaten.
  2. Bananenschalen hinzufügen: Diese liefern das notwendige Kalium.
  3. Kompostieren: Mischen Sie diese Zutaten in Ihren Komposthaufen, um einen reichhaltigen Tomatendünger zu erzeugen.
  4. Anwendung: Verwenden Sie den fertigen Kompost als Top-Dressing rund um Ihre Tomatenpflanzen.

 

Eisendünger, Phosphor- und Kaliumdünger selbst herstellen

Eisen ist entscheidend für die Chlorophyllproduktion, während Phosphor und Kalium essentiell für Wurzelentwicklung, Blütenbildung und Fruchtqualität sind.

  • Eisendünger: Verwenden Sie rostige Nägel oder Eisenspäne. Legen Sie diese in Wasser und lassen Sie es einige Tage stehen, damit das Eisen in Lösung gehen kann. Verdünnen Sie diese Lösung und verwenden Sie sie zur Bewässerung eisenbedürftiger Pflanzen.
  • Phosphordünger: Knochenmehl ist eine hervorragende Phosphorquelle. Knochenmehl kann direkt in den Boden eingearbeitet oder in Wasser aufgelöst und als flüssiger Dünger verwendet werden.
  • Kaliumdünger: Bananenschalenkompost oder Holzaschelösungen sind gute Kaliumquellen und können direkt um die Pflanzen herum angewendet werden.

 

Magnesium- und Calciumdünger selber machen

Magnesium und Calcium sind wichtig für die Pflanzengesundheit und helfen, Mängel effektiv zu beheben.

  • Magnesiumdünger: Lösen Sie Epsomsalz (Magnesiumsulfat) in Wasser auf und verwenden Sie diese Lösung, um magnesiumbedürftige Pflanzen zu gießen.
  • Calciumdünger: Zermahlene Eierschalen sind eine ausgezeichnete Calciumquelle. Streuen Sie das Eierschalenpulver direkt in den Boden oder fügen Sie es Ihrem Kompost hinzu.

 

Rasendünger für perfektes Grün

Ein gesunder, grüner Rasen benötigt eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Insbesondere Stickstoff, Phosphor und Kalium sind hier wichtig. Daher spricht man auch von NPK-Dünger.

  • Grundrezept: Mischen Sie 1 Teil getrockneten Kaffeesatz (Stickstoff) mit 1 Teil Epsomsalz (Magnesium) und 2 Teilen Holzasche (Kalium und Phosphor).
  • Anwendung: Streuen Sie diese Mischung gleichmäßig über Ihren Rasen und wässern Sie ihn anschließend, um die Nährstoffe in den Boden einzuleiten.

Gärtner im Salatbeet

Tipps und Tricks für effektive Düngerherstellung und -anwendung

Die Herstellung und Anwendung von selbstgemachtem Bio-Dünger kann lohnenswert sein, es gibt allerdings einige Hinweise, die Sie beachten sollten. Hier sind einige zusätzliche Tipps und Tricks für Dünger, die Ihnen helfen können, das Beste aus Ihrem natürlichen Dünger herauszuholen und Ihren Garten in vollem Glanz erstrahlen zu lassen.

Gutes Gartenwerkzeug: Wenn Sie sich für den besten Spaten, eine gute Harke, gutes Zubehör für die Bewässerung sowie sinnvolle Aufbewahrungsbehälter für Dünger entscheiden, werden Sie es bei der Anwendung deutlich leichter haben. Nur über ein gutes Einarbeiten des Düngers und ein gleichmäßiges Bewässern erreichen Sie die besten Resultate.

Regelmäßige Bodentests: Um sicherzustellen, dass Ihr DIY-Dünger die gewünschten Ergebnisse erzielt, ist es wichtig, regelmäßige Bodentests durchzuführen. Dadurch können Sie eventuelle Nährstoffmängel identifizieren und Ihren Dünger entsprechend anpassen.

Dünger richtig lagern: Bewahren Sie Ihren selbstgemachten Dünger an einem trockenen, kühlen Ort auf, um seine Wirksamkeit zu bewahren. Achten Sie darauf, dass der Lagerort vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt ist.

Saisonale Anpassungen: Die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen können sich mit den Jahreszeiten ändern. Passen Sie die Zusammensetzung und die Anwendungsmenge Ihres Düngers entsprechend an, um den Pflanzen in jeder Wachstumsphase die bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Mulchen: Kombinieren Sie die Düngeranwendung mit einer Schicht Mulch, um Feuchtigkeit im Boden zu speichern, Unkrautwachstum zu reduzieren und die Bodentemperatur zu regulieren.

 

FAQs zum Thema Pflanzendünger selber machen & Hausmittel

Die Fragen, die uns zum Thema natürlicher Dünger aus Hausmitteln am häufigsten erreichen, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns natürlich jederzeit gerne kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Was ist der beste Dünger für Tomatenpflanzen? 

Tomatendünger sollte reich an Phosphor und Kalium sein, um die Fruchtbildung und -reife zu unterstützen. Eine DIY-Option ist die Verwendung von Eierschalen und Bananenschalen, die in Wasser aufgeweicht und als Flüssigdünger verwendet werden.

 

Wie kann ich Eisendünger selbst herstellen? 

Eisendünger kann durch die Auflösung von Eisenfeilspänen in Essig hergestellt werden. Lassen Sie die Mischung einige Wochen stehen, filtern Sie sie dann und verdünnen Sie sie mit Wasser, bevor Sie sie auf Ihre Pflanzen auftragen.

 

Kann ich Phosphor- und Kaliumdünger selbst herstellen? 

Ja, für Phosphordünger können Sie Knochenmehl verwenden, das reich an Phosphor ist. Kaliumdünger lässt sich einfach aus Holzasche herstellen, die direkt in den Boden eingearbeitet oder in Wasser aufgelöst und als Flüssigdünger verwendet werden kann.

 

Wie stelle ich Magnesium- und Calciumdünger her? 

Magnesiumdünger kann durch Auflösen von Epsomsalz in Wasser hergestellt werden. Für Calciumdünger eignet sich fein gemahlene Eierschale, die direkt in den Boden eingearbeitet wird.

 

Gibt es einen speziellen Rasendünger für ein perfektes Grün? 

Für einen gesunden Rasen ist ein Dünger mit einem ausgewogenen N-P-K-Verhältnis und einem guten Anteil an Stickstoff für das Grünwachstum wichtig. Kompost, gemischt mit Kaffeesatz und Epsomsalz, kann eine effektive DIY-Lösung sein.

 

Wie mache ich flüssigen Pflanzendünger selbst? 

Flüssigdünger kann leicht hergestellt werden, indem organische Materialien wie Kompost, Brennnesseln oder Kaffeesatz in Wasser eingelegt und einige Tage lang fermentiert werden. Die daraus resultierende Lösung wird dann als nährstoffreiche Bewässerung für Ihre Pflanzen verwendet.

 

 

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