Wie Sie Ihre Terrasse mit einem Terrassendach aufwerten

Letztes Update: 05.03.24

 

Die Terrasse ist für viele Hausbesitzer ein Ort der Erholung und Entspannung. Mit der richtigen Überdachung kann sie noch gemütlicher und funktionaler werden. Ein Terrassendach schützt vor Witterungseinflüssen, verlängert die Saison, in der man draußen sitzen kann, und kann auch in puncto Design einen echten Mehrwert bieten. Doch welche Terrassenüberdachungen gibt es und welche passt am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Garten? Wir geben Ihnen einen Überblick.

 

Arten von Terrassen-Überdachungen im Vergleich

Egal, ob Sie Ihre Terrasse vor Sonne, Regen oder nur vor neugierigen Blicken schützen möchten, es gibt eine Vielzahl von Überdachungsoptionen, die Ihre Terrasse in eine kleine Wohlfühloase verwandeln können. Dabei reicht das Spektrum bei Anbietern wie https://gardenway.de/terrassenueberdachungen von flexiblen Polycarbonat-Lösungen bis hin zu stabilen, fest verbauten Strukturen.

Jede Art von Überdachung bringt ihre eigenen Vorzüge und Herausforderungen mit sich. Es ist wichtig, die passende Option zu wählen, die sowohl den funktionellen Anforderungen als auch dem gewünschten ästhetischen Erscheinungsbild Ihrer Terrasse gerecht wird.

 

1. Markisen 

Markisen sind textile Überdachungen, die über einem Gestänge aus Metall oder Kunststoff auf- und abgerollt werden können. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, von der Gelenkarmmarkise über die Kassettenmarkise bis hin zur Senkrechtmarkise. Moderne Modelle können motorisiert und sogar per Fernbedienung oder App gesteuert werden.

Vorteile:

  • Flexibilität: Markisen sind ausziehbar und bieten dadurch flexiblen Sonnenschutz.
  • Design: Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Mustern.
  • Einfache Montage: In der Regel können Markisen ohne großes Bauvorhaben angebracht werden.

Nachteile:

  • Schutz: Weniger Schutz vor starkem Regen oder Hagel.
  • Wartung: Regelmäßige Wartung und Reinigung notwendig.

 

2. Mit dem Haus gebaute Überdachungen 

Hierbei handelt es sich um feste, permanente Dachkonstruktionen, die direkt an das Haus angebaut werden. Meistens sind sie aus Holz, Metall oder einer Kombination aus beidem gefertigt. Diese Art von Überdachung kann entweder flach oder geneigt sein und mit verschiedenen Materialien wie Ziegeln, Glas oder Wellblech gedeckt werden.

Vorteile:

• Stabilität: Solche Überdachungen sind in der Regel sehr robust und langlebig.

• Ganzjähriger Schutz: Sie bieten Schutz vor Sonne, Regen und Schnee.

• Wertsteigerung: Eine feste Überdachung kann den Wert Ihrer Immobilie steigern.

Nachteile:

• Kosten: Höhere Kosten im Vergleich zu anderen Lösungen.

• Genehmigung: Baugenehmigung kann notwendig sein.

 

3. Polycarbonat-Überdachungen zur Selbstmontage 

Polycarbonat ist ein leichtes, transparentes Material, das oft für Terrassenüberdachungen verwendet wird. Die Platten sind in der Regel UV-beständig und bieten einen guten Schutz vor Sonneneinstrahlung. Kits zur Selbstmontage enthalten alle notwendigen Teile und Anweisungen, um eine Überdachung selbst zu bauen.

Vorteile:

• Kosteneffizient: Diese Lösung ist oft preiswerter als maßgeschneiderte Dächer.

• Lichtdurchlässig: Polycarbonat lässt Licht durch, aber blockiert UV-Strahlen.

• Selbstmontage: Für handwerklich Begabte eine gute Möglichkeit, Kosten zu sparen.

Nachteile:

• Robustheit: Kann weniger robust sein als fest installierte Dächer.

• Beständigkeit: Witterungsbeständigkeit kann je nach Qualität variieren.

4. Terrassen-Pergolen 

Pergolen sind freistehende oder an das Haus angebaute Strukturen mit einem offenen Dach aus Latten oder Balken. Sie bieten teilweise Schatten und können als Grundgerüst für Kletterpflanzen dienen. Meist sind sie aus Holz, Metall oder Vinyl gefertigt und können sowohl einem traditionellen als auch einem modernen Design entsprechen.

Vorteile:

• Design: Pergolen sind nicht nur funktional, sondern auch ein echter Hingucker.

• Vielseitig: Sie können mit Kletterpflanzen bepflanzt oder mit Stoffbahnen bespannt werden.

• Lichtdurchlässigkeit: Je nach Gestaltung kann man mit dem Licht- und Schattenspiel experimentieren.

Nachteile:

• Schutz: Bietet weniger Schutz als komplett geschlossene Überdachungen.

• Wartung: Je nach Material können Wartungsarbeiten anfallen.

 

5. Glasdach-Überdachungen

Glasdach-Überdachungen bestehen größtenteils aus Sicherheitsglas und können sowohl an das Haus angebaut als auch freistehend montiert werden. Sie bieten einen klaren Blick auf den Himmel und schützen gleichzeitig vor Regen. Mit einem solchen Dach können Sie auch an regnerischen Tagen die Natur genießen, ohne nass zu werden.

Vorteile:

• Ästhetik: Klares, modernes Design.

• Lichtdurchflutet: Maximale Lichtausbeute bei gleichzeitigem Wetterschutz.

• Langlebigkeit: Glasdächer sind robust und benötigen minimalen Wartungsaufwand.

Nachteile:

• Kosten: In der Regel teurer als andere Überdachungsarten.

• Reinigung: Glasdächer müssen regelmäßig gereinigt werden, um Transparenz zu gewährleisten.

• Hitze: Kann sich bei intensiver Sonneneinstrahlung stärker aufheizen, wenn keine Beschattung vorhanden ist.

 

6. Segeltuch-Überdachungen

Segeltuch-Überdachungen sind eine flexible und moderne Lösung, die besonders bei jüngeren Hausbesitzern beliebt ist. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um robuste Segeltücher, die an Masten oder direkt am Haus befestigt werden. Sie bieten nicht nur Schutz vor der Sonne, sondern auch einen gewissen Schutz vor leichtem Regen.

Vorteile:

• Flexibilität: Schnell auf- und abzubauen.

• Modernes Design: Sie bieten eine lockere und entspannte Atmosphäre.

• Preiswert: In der Regel günstiger als fest installierte Überdachungen.

Nachteile:

• Schutz: Weniger Schutz vor schwerem Regen oder Sturm.

• Lebensdauer: Je nach Material und Pflege können Segeltücher schneller verschleißen als andere Überdachungen.

• Montage: Erfordert stabile Befestigungspunkte.

Terrassen- und Gartengestaltung im Zusammenhang mit dem Terrassendach 

Eine Terrassenüberdachung beeinflusst nicht nur die Terrasse selbst, sondern auch die umgebende Gartengestaltung. Sie bietet Schatten für darunter liegende Pflanzen und kann durch Beleuchtungselemente, Heizstrahler oder auch Vorhänge und andere Textilien ergänzt werden. Überdachungen – insbesondere Pergolen – lassen sich zudem hervorragend mit Kletterpflanzen kombinieren, was für ein harmonisches Gesamtbild sorgt. Es lohnt sich also, das Terrassendach in die gesamte Gartenplanung mit einzubeziehen. Vielleicht ist ein neues Terrassendach die ideale Option für Ihr nächstes Sommerprojekt im Garten.

 

Fazit 

Eine Terrassenüberdachung bietet viele Vorteile, sowohl in Bezug auf den Sonnenschutz als auch auf die allgemeine Aufwertung des Außenbereichs. Je nach Budget, Geschmack und Bedürfnis gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die perfekte Überdachung zu finden. Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Ein gut geplantes Terrassendach erhöht den Komfort und die Nutzungsdauer des Außenbereichs erheblich.

 

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